Auf dem Weg zur "Fairtrade-School"

Kurz vor den Sommerferien besuchte eine Abordnung von 14 Schülerinnen und Schülern in Begleitung von Frau Rüd den 1. Heidenheimer Schülerkongress „Global denken – lokal handeln“ in der Maria-von-Linden-Schule. Diese Veranstaltung sollte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den fairen Handel und seine Folgen informieren und die Kampagne „Fairtrade-Schools“ vorstellen, die in Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, steht (https://www.fairtrade-schools.de).

Dabei stellte sich heraus, dass man, um Fairtrade-Schule zu werden, nicht sofort sämtliche an der Schule verwendete Lebensmittel und Gegenstände aus fairem Handel beziehen muss. Dies wäre zwar wünschenswert, ist aber in der Praxis nur schwer durchführbar. Tatsächlich ist es wichtig, die fairen Dinge und Aktivitäten, die an einer Schule schon vorhanden sind, zu stärken und um neue, für die Schule umsetzbare Angebote zu ergänzen. Und da sich das SG diesbezüglich in einer durchaus günstigen Ausgangslage befindet, entschied sich die Lehrerschaft mit großer Mehrheit für eine Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade-Schools“.

Folgende fünf Kriterien muss eine Schule erfüllen, um Fairtrade-Schule zu werden:

  1. Gründung eines Fairtrade-Schulteams bestehend aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie weiteren Interessierten: Hier suchen wir noch interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern!
  2. Erstellen eines Fairtrade-Kompasses an der Schule – quasi eine Selbstverpflichtung, die das Fairtrade-Schulteam ausarbeitet.
  3. Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule. Wir starten mit Kaffee, sobald die konventionellen Vorräte aufgebraucht sind – weitere Produkte folgen.
  4. In mindestens zwei verschiedenen Klassenstufen/Jahrgängen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern Fairtrade im Unterricht behandelt werden. Dies ist bereits der Fall.
  5. Mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben. Hierzu hat die SMV schon tolle Ideen.

 

Wir wollen es jedoch nicht beim knappen Erfüllen der fünf Kriterien belassen. Vielmehr geht es uns um ein Gesamtkonzept, das auch die Aspekte Regionalität, Saisonalität und allgemein Nachhaltigkeit mit einbezieht. Rund um Heidenheim stellen unzählige kleine und mittlere Betriebe hochwertige Lebensmittel her (z. T. Bioland bzw. Demeter), die mit Fairness gegenüber Mensch, Tier und Umwelt erzeugt werden und aufgrund kurzer Transportwege frisch und mit sehr guter CO2-Bilanz auf unseren Tisch kommen. In dieser Richtung wird in unserem Schulcafé schon seit längerem einiges getan. So stammen z. B. Äpfel und Kartoffeln aus der Region.

Wir freuen uns auf die neue Herausforderung!

 

Jana Rüd

zuletzt bearbeitet: 13.09.2017 von rangnick

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