2018/2019 - Phase II
Analyse von klein- und mittelständischen Unternehmen

 

 

Wie kann der Bäcker aus dem Vorort und der Mobilfunkshop in der Innenstadt sich gegen seine regionalen Konkurrenten durchsetzen? Wie übersteht ein regionaler Sanitärbetrieb oder ein Bücherladen die Zeiten der Digitalisierung erfolgreich? Und was ist das Alleinstellungsmerkmal eines Nischenherstellers, der bis nach Australien Trikes verkauft? Wo liegt der Wettbewerbsvorteil eines Bekleidungsgeschäfts gegenüber den anderen Marktteilnehmern.

In den vergangenen Wochen wurden Schülerinnen und Schüler des Hellenstein-Gymnasiums, des Schiller-Gymnasium und des Max-Planck-Gymnasiums bei business@school, der Bildungsinitiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG), zu Experten für ein regionales Unternehmen und stellten sich diese und weiter Fragen. Im direkten Kontakt mit einem lokalen kleinen oder mittelständischen Betrieb haben die Jugendlichen Daten erhoben und aufbereitet, Gespräche geführt sowie die Vor- und Nachteile und das Potenzial der Unternehmen Albuch-Beck, O2-Mobilfunkshop, Banzhaf Sanitär, Steingass, Bücherzauber und Boom-Trikes analysiert. Ihre Lehrer, erfahrene Betreuer der Firmen Hartmann und Voith, ehemalige business@school-Schüler und BCG-Berater standen ihnen dabei zur Seite.

Die Ergebnisse ihrer Analysen stellten die Schülerteams am 08. Februar 2019 einer Fachjury aus namhaften Wirtschaftsvertretern wie Ana Laura Berger (Carl Zeiss), Oliver Röthel (CMC – Centrum für Marketing und Communication), Dr. Lukas Alexander (Voith) und Alexander Paluch (IHK Ostwürttemberg) vor.

 

 

„Trotz vieler Absagen von regionalen Unternehmen an dem Projekt teilzunehmen, haben es die Schüler am Ende doch noch zu einer verständlichen Analyse geschafft“, resümiert Tobias Weigang, Lehrer und business@school-Projektleiter am Max-Planck-Gymnasium. „Die Schüler kamen in direkten Kontakt mit den Unternehmen, stellten auch kritische Fragen, ordneten die Ergebnisse ein und zogen ihre eigenen Schlüsse“, fasst Tobias Baumgartner, Lehrer und business@school-Projektleiter am Hellenstein-Gymnasium, zusammen.

Die Jury zeigte sich teils begeistert von der detaillierten Analyse und der gründlichen Aufbereitung der Fakten, stellte aber auch kritische Fragen, die die Schüler größtenteils zu beantworten wussten. Nicht immer war die Analyse vertieft möglich, was der etwas zurückhaltenden Haltung der Unternehmen bezüglich ihren Zahlen zuzuschreiben ist. „Wir sind dennoch sehr dankbar, dass sich zahlreiche Firmen bereit erklärt haben, mit den business@school-Schülern und uns als Schulen zu kooperieren“, fasste der business@school-Projektleiter am Schiller-Gymnasium, Marcus Rangnick, zusammen.

 

T. Weigang

zuletzt bearbeitet: 12.09.2019 von rangnick

 

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