2021/2022 - Phase II



„Nachhaltigkeit“ – die Überlebenschance für Unternehmen?

Dieses Jahr stand im Seminarkurs B@S größtenteils die Leitfrage der Nachhaltigkeit eines Unternehmens im Mittelpunkt der Analysen. Wie kann der Bio-Händler sich nachhaltig gegen seine regionalen Konkurrenten durchsetzen? Wie erfolgreich übersteht ein Heizungs- und Sanitärbetrieb die Zeiten der Digitalisierung und wie der „Unverpackt-Händler“ sowie das Kino-Center die Corona-Pandemie? Was ist das Alleinstellungsmerkmal eines Metzgers, der bis nach Dubai Fleisch verkauft? Betreiben die regionalen Stadtwerke „Greenwashing“?

In den vergangenen Wochen wurden Schülerinnen und Schüler des Hellenstein-Gymnasiums, des Schiller-Gymnasium und des Max-Planck-Gymnasiums bei business@school, der Bildungsinitiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG), zu Experten für ein regionales Unternehmen und stellten sich diese und weitere Fragen. Im direkten Kontakt mit einem lokalen klein- oder mittelständischen Betrieb haben die Jugendlichen Daten erhoben und aufbereitet, Gespräche geführt sowie die Vor- und Nachteile und das Potenzial der Unternehmen Talhof, Metzgerei Köpf, Banzhaf GmbH, Tante Heidi, Kino-Center und Stadtwerke Heidenheim analysiert. Ihre Lehrer/innen, erfahrene Betreuer/innen der letzten Jahre, ehemalige business@school-Schüler/innen und BCG-Berater/innen standen ihnen dabei zur Seite.

Die Ergebnisse ihrer Analysen stellten die Schülerteams am 11. Februar 2022 einer Fachjury aus namhaften Wirtschaftsvertretern wie Kenny Stefan Flack (Bären-Apotheke Giengen), Dr. Lukas Alexander (Voith) und Florian Fröscher (Commerzbank) vor.

Wirtschaftliches Fachwissen am Beispiel vertiefen

„Trotz vieler Absagen von regionalen Unternehmen, während der teils schwierigen Corona-Zeit teilzunehmen, haben es die Schülerinnen und Schüler am Ende doch noch zu einer verständlichen Analyse geschafft“, resümiert Tobias Weigang, Lehrer und business@school-Projektleiter am Max-Planck-Gymnasium. „Die Schüler kamen in direkten Kontakt mit den Unternehmen, stellten auch kritische Fragen, ordneten die Ergebnisse ein und zogen ihre eigenen Schlüsse“, fasst Tobias Baumgartner, Lehrer und business@school-Projektleiter am Hellenstein-Gymnasium, zusammen.




Die Jury zeigte sich teils begeistert von der detaillierten Analyse und der gründlichen Aufbereitung der Fakten, stellte aber auch kritische Fragen, die die Schüler/innen größtenteils zu beantworten wussten. Nicht immer war die Analyse vertieft möglich, was der etwas zurückhaltenden Haltung der Unternehmen bezüglich ihren Zahlen zuzuschreiben ist. „Wir sind dennoch sehr dankbar, dass sich die analysierten Firmen bereit erklärt haben, mit den business@school-Schülern und uns als Schulen zu kooperieren“, fasste der business@school-Projektleiter am Schiller-Gymnasium, Marcus Rangnick, zusammen.

Nun startet das Projekt in die Endphase: Die Schülerteams entwickeln auf Basis einer eigenen Geschäftsidee einen detaillierten Businessplan. Am 29. April 2022 werden die Teilnehmer mit ihren Konzepten zunächst auf Schulebene, dann am 17.05.2022 im Regionalentscheid am Max-Planck-Gymnasium und schließlich im bundesweiten Finale in München um den Sieg wetteifern.

 

Tobias Weigang

zuletzt bearbeitet: 10.09.2022 von rangnick

 

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