Kreative Geschäftsideen überzeugen bei Business@School
Innovative Ideen, unternehmerisches Denken und überzeugende Präsentationen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Business@School-Schulentscheids, der am Mittwoch, 13. Mai 2026, am Max-Planck-Gymnasium stattfand. Insgesamt fünf Teams aus der Jahrgangsstufe 1 des Hellenstein-, Max-Planck- und Schiller-Gymnasiums präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer hochkarätig besetzten Jury und einigen Gästen.
Am Ende setzte sich das Team „Gapity“ vom Hellenstein-Gymnasium durch und sicherte sich damit den Einzug in die nächste Wettbewerbsrunde, das Landesfinale (Pitch-Event). Die Jury, bestehend aus Wirtschaftsvertretern und Experten – darunter der emeritierte Wirtschaftsprofessor Volkmar Liebig, Deniz Cildir und Florian Jänisch (beide Voith) und Alexander Paluch von der IHK Ostwürttemberg – zeigte sich besonders von der innovativen und alltagsnahen Geschäftsidee überzeugt.
Das Team entwickelte eine Lösung zum Schutz der Privatsphäre in Umkleidekabinen von Bekleidungsgeschäften. Die Idee richtet sich insbesondere an weibliche Kundinnen und sorgt dafür, dass Vorhänge während der Anprobe ohne Spalt geschlossen bleiben. Sollte dennoch jemand versuchen, einen Blick in die Kabine zu werfen, löst die entwickelte Verriegelung ein Warnsignal aus. Mit dieser Kombination aus technischem Ansatz und praktischem Nutzen konnte „Gapity“ die Jury überzeugen.
Auch die drei Teams des Schiller-Gymnasiums präsentierten bemerkenswerte Konzepte, die sich durch technische Innovation und gesellschaftliche Relevanz auszeichneten. Vorgestellt wurden Ideen zur Wärmerückgewinnung aus Serverräumen, Gewürzstreuer mit Vakuum-Funktion zur langfristigen Frischhaltung von Gewürzen sowie eine KI-gestützte App zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.
Hinter den Präsentationen lagen zehn Monate intensiver Arbeit. Im Rahmen des Programms Business@School beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in drei Projektphasen praxisnah mit wirtschaftlichen Fragestellungen. Unterstützt von ihren Lehrkräften, engagierten Betreuerinnen und Betreuern des Unternehmens Voith sowie ehemaligen Business@School-Teilnehmer/innen analysierten sie zunächst ein Großunternehmen und anschließend ein kleineres Unternehmen aus der Region. In der abschließenden Wettbewerbsphase galt es schließlich, das erworbene Wissen anzuwenden: Die Teams entwickelten eine eigene Geschäftsidee, erarbeiteten einen konkreten Businessplan und stellten ein passendes Finanzierungskonzept auf.
Veranstaltung am Max-Planck-Gymnasium zeigte eindrucksvoll, mit welcher Kreativität, Fachkompetenz und Professionalität sich die Schülerinnen und Schüler wirtschaftlichen Herausforderungen stellen.
Ansprechpartner
Marcus Rangnick
lehrer.rangnick@gmx.de